ich habe in dem Buch „Hinter den Kulissen ist Gott nicht tabu“ von Günther Klempnauer ein schönes Interview entdeckt.
Hier ein kleiner Auszug daraus(das ganze Interview umfasst im Buch 9 Seiten):
„Im Frühjahr 2004 haben Sie Ihre erste Konzerttournee gemacht, obwohl Sie bereits seit mehr als 25 Jahren in der Musikbranche als Sängerin, Komponisten und Produzentin zum Establishment gehören. Wie kommt das?`
Wie in Deutschland bekannt ist, habe ich viele Lieder geschrieben für Sänger und Schauspieler wie .... .Da bleibt für eine Konzerttournee nicht viel Zeit übrig. Im übrigen drängte es mich bisher nicht so sehr, auf der Bühne stehen zu wollen. Aber jetzt liegt mir eine Botschaft am Herzen, die ich gern persönlich rüberbringen möchte. Deshalb habe ich mich zu dieser Tournee entschlossen.
Die Besucher in den voll besetzten Konzerthallen unter anderem in Dresden, Leipzig, Hamburg und Berlin waren begeistert.
Während der kompletten Tournee gab es in der zweiten Hälfte meiner Konzerte, in denen ich fast ausschließlich christliche Texte gesungen habe, stehende Ovationen. Ich bin der Überzeugung, dass die Menschen unserer Tage spüren, es bricht eine neue schwierige Zeit an. Die Suche nach innerem Halt und Orientierung sowie Sehnsucht nach Sinn und Gott nimmt ständig zu. Höhepunkt war am Ende das „Vaterunser“. Wenn die eigene Kraft zur Lebensbewältigung nicht mehr ausreicht, fangen viele Menschen an, über sich selbst hinauszufragen nach einem Gott, der größer ist als ihr verzagtes Herz.
Für Sie gibt es ein Leben nach dem Tod, wenn Sie singen: „Du glaubst und ahnst es immer schon, dass Leben nach dem Tod kommt ..... Leben ist ewig. Der Tod kann nicht töten. Die Angst vor ihm ist längst schon überholt ...“ Fragt der heutige Mensch wirklich noch über den Tod hinaus?
Je älter der Mensch wird, desto häufiger bedrängt ihn die Frage: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Angesichts des Wahnsinns wird die Sinnfrage besonders aktuell: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wozu lebe ich? Von sich aus kann kein Mensch letztlich diese brennenden Fragen beantworten. Wenn Jesus für mich die Auferstehung und das Leben ist, dann glaube ich auch an seine Abschiedsworte, in denen er zu seinen Jüngern in Bildern spricht, die wir Menschen versteh können: „Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen, die für euch bereitstehen.“ Ich habe keine Zweifel dran. Warum sollte er uns belügen?
Was ist für sie Glück?
Dauerhaftes Glück gibt es nicht. Aber es gibt Glücksmomente. Oft hetzt der Mansch an solchen Glücksmomenten vorbei, ohne sie zu bemerken. Solche Augenblicke des Glücks habe ich zum Beispiel nach meinen Konzerten erlebt, wenn Menschen mir in die Augen schauen und unsere Blicke sich treffen, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Man versteht sich, fühlt sich verbunden und beschenkt sich gegenseitig.“
Das komplette Interview findet Ihr in dem oben genannten Buch erschienen unter GerthMedien.