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Ivonne Offline




Beiträge: 1.331

03.02.2010 17:32
Die kleine gelbe Blume Zitat · antworten



In einer großen Stadt, an ihrem Rande, in einer trostlosen Umgebung wohnte ein kleiner Junge mit
seinen Eltern. Es gab dort wo er wohnte und zur Schule ging nichts als stinkende Autos, grauen Beton
und Schmutz. Sein zu Hause war eine kleine, düstere Wohnung, und auf dem Balkon stand ein großer
Blumentopf, in dem wohl früher einmal wunderschöne Blumen gestanden haben mochten, aber dort
war jetzt außer einigen braunen und vertrockneten Gräsern nichts mehr zu sehen, was das Herz
erfreuen und es zum lächeln bringen konnte.
Wenn er des Morgens zur Schule ging, führte ihn sein Weg an einer, wohl früher einmal Wiese
genannten Schutthalde vorbei, gekrönt von einer ausgedienten alten und heute leeren Fabrik, und viel
Schutt und Unrat, den die Menschen dort achtlos deponiert hatten, der Anblick machte selbst im
wärmsten Sonnenschein traurig und kalt in der Seele. So schaute der kleine Junge nie links und
rechts, denn was gab es da schon erfreuliches und wärmendes zu sehen?
Eines Tages, auf dem Weg nach Hause, lärmend mit seinen Schulkameraden, sah er dort am
Wegesrand in dieser trostlosen Wüste eine kleine, wunderschöne gelbe Blume. Er war fasziniert von
der Stärke dieser gelben Farbe und der Wärme in dieser gelben Blume. Er vergas all das trostlose
dort drum herum und bückte sich nieder, um sich diese wunderschöne Blume näher anzuschauen,
und er wollte sie sachte und sanft berühren, damit ihr ja kein Schaden oder Leid zugefügt würde.
Seine Schulkameraden waren erstaunt und lachten ihn aus, und er begann sich zu schämen, denn
was sollten wohl die anderen Kinder von ihm denken? Sie schimpften ihn und riefen, du Spinner, was
willst du mit diesem Unkraut? Er wurde zornig, trat mit seinen Füßen auf dieser kleinen gelben Blume
herum und vernichtete sie.
Als er Zuhause war, und den alten großen Blumentopf sah mit den trockenen Gräsern, fing er an zu
weinen und war sehr traurig. Der Sommer kam, der Herbst und der Winter, und er dachte oft an die
wunderschöne kleine gelbe Blume, so oft er an dieser Schuttwüste vorbeikam, aber was er da getan
hatte, konnte er wohl nicht wieder gutmachen.
Der Winter ging in das Land, und im nächsten Frühling fand er genau an derselben Stelle wieder eine
wunderschöne, kleine, gelbe Blume. Angst überkam ihn, als die Kinder um ihn herum wieder
häßliches über ihn und diese gelbe Blume sagten, und so getraute er sich nur aus seinen
Augenwinkeln heraus diese Blume zu betrachten. Und am Abend, als es dunkel war, fasste er sich ein
Herz, ging mit klopfendem Herzen dort hin wo diese gelbe Blume stand und grub mit seinem Messer
diese kleine Blume aus und hielt sie sanft und zart in der Hand, er hatte Angst ihr wieder ein Leid
anzutun. Er nahm sie mit nach Hause und setzte sie in den Blumentopf, der auf dem Balkon stand.
Jeden Tag wollte er sie in Ruhe anschauen können, und er fühlte sich sehr glücklich, denn niemand
störte ihn dabei oder belächelte ihn darüber.
Einige Zeit ging das sehr gut, die Blume blühte und war wunderschön. Doch nach einiger Zeit fing sie
an ihre Farbe zu verlieren, es bildeten sich dort wo die wunderschöne warme Blüte gewesen war
kleine weiße Sternchen. Der Junge wurde schon wieder traurig, und er war verzweifelt, aber er hatte
die kleine, leise Hoffnung, es würde ja wieder Frühling werden, und vielleicht...................wäre dann
wieder eine kleine gelbe Blume dort an diesem Wegesrand. Aber irgendwie mochte er daran nicht so
recht glauben, denn das Jahr war ja noch so lang. Und als er eines Tages aus der Schule kam, es war
ein sehr windiger Tag, da erschreckte er sich so sehr, denn auch von diesen vielen kleinen, weißen
Sternchen an seiner wunderschönen Blume war nichts mehr da, sie waren verschwunden und nur
noch ein blasser Stengel mit einem braunen Köpfchen stand dort in den grünen Blättern, in diesem
großen Blumentopf. Der kleine Junge war sehr traurig, und er begann zu weinen, still und heimlich,
denn er schämte sich wenn ihn einer gesehen hätte.
Der Winter kam und der Frühling und welch ein Wunder, an einem Tag als er zur Schule ging, da war
nicht nur eine Blume, ein paar Schritte weiter war wieder eine und überall blühten wunderschöne,
kleine, gelbe Blumen. Nun war der Junge glücklicher als je zuvor. Und er freute sich jeden Tag, und er
war auch nicht mehr traurig als diese gelben Blumen im Laufe des Jahres wieder ihre Farbe
wechselten und dort kleine weiße Sternchen sich bildeten, nein, er war nicht mehr traurig den er
begann zu verstehen.
Der nächste Sommer kam, der Herbst und der Winter, und im nächsten Frühling war da ein riesiges
Blütenmeer. Und aus dem kleinen Jungen wurde ein Mann, und die ausgediente Fabrik und der Schutt
waren unter den vielen wunderschönen gelben Blumen nicht mehr zu sehen. Sie waren einfach
nicht mehr vorhanden, es war nur noch alles gelb im Frühling, und der ehemals kleine Junge weinte
immer wenn er diese Blumen sah, und er schämt sich heute seiner Tränen nicht mehr.
Denn er hat von diesem, von vielen als Unkraut geschmähten Pflänzlein vieles für sein Leben gelernt,
und er weiß heute wie stark eine solche Blume sein kann, denn sie durchbricht auch den härtesten
Beton. Denn diese Blume hat er als kleiner Junge mit seinem Herzen gesehen, und heute weiß er,
dass es ein Löwenzahn war, und erst wer mit dem Herzen sehen kann der weiß zu verstehen und zu lieben.

- Verfasser unbekannt -

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