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Ein Leben nach der Geburt!?!
Benzingespräche zweier Embryos: Gibt es ein Leben nach der Geburt? Im Bauch einer schwangeren Rockerbraut waren einmal zwei Embryos. Der eine hieß Skeptiker und der andere hieß Christ. Unter beiden ergab sich eines Tages folgendes Gespräch. Der kleine Skeptiker fragte: Glaubst du wirklich an ein Leben nach der Geburt? Darauf der kleine Christ: Ja klar glaube ich an ein Leben nach der Geburt! Hier im Bauch ist doch nur die Vorbereitung auf das eigentliche Leben, dass uns dann nach der Geburt erwartet. Der kleine Skeptiker war damit nicht einverstanden. Er entgegnete: Blödsinn, das gibt es doch nicht! Ein Leben nach der Geburt, lächerlich, wie soll das denn bitte aussehen? Darauf der kleine Christ: Es wird alles heller sein. Du wirst mit deinen Augen wunderbare Dinge sehen können, die du dir jetzt nicht einmal vorstellen kannst und wir werden mit unseren Beinen in einer, uns noch unbekannten Welt, herumlaufen und mit dem Mund essen... Unterbrach ihn der kleine Skeptiker: Mit dem Mund essen? Geht’s noch? Schau her! Was meinst du wozu du diese Nabelschnur hier hast? Und die ist viel zu kurz, wo willst du denn damit hinlaufen? Willst du etwa mit den Beinen laufen? Wer es glaubt wird Spatziergänger! Der kleine Christ meinte: Nach der Geburt wird eben alles anders zugehen – und nicht nur gehen – ich werde sogar Harley fahren! Doch der kleine Skeptiker meinte: Das ist der absolute Blödsinn. Es ist doch so, dass noch keiner von „Nach der Geburt“ zurückkam. Mit der Geburt ist alles zu Ende. Ende - aus. Es gibt kein Leben nach der Geburt. Wir hängen an der Nabelschnur und damit fährt keiner wo hin! Der Sinn des Lebens besteht darin, sich hier im Bauch so lange und so gut wie möglich zu halten. Dann nahm der Skeptiker einen großen Schluck aus der Nabelschnur und grölte: „Lass uns Nabel und Schnur, denn morgen sind wir tot!“ Sagt der kleine Christ: Jetzt komm mal wieder runter, morgen ist die Geburt! Nabel und Schnur sind wichtig, aber viel wichtiger ist das Leben nach der Geburt. Dann werden wir unsere Mutter sehen! Sagt der kleine Skeptiker: Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte deine Mutter? Der kleine Christ lachte fröhlich als er sagte: Sie ist auch deine Mutter, ob du das glaubst oder nicht, und sie ist überall. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein. Darauf der kleine Skeptiker: Ach hör doch auf! Von der Mutter habe ich noch nie etwas gehört. Warum lässt sie uns dann hier alleine? Wo ist sie denn? Ich glaube nur was ich sehe! Sagte der kleine Christ: Deine Augen funktionieren noch gar nicht. Sehen wirst du sie dann - glauben musst du heute, dass sie da ist und uns umgibt, und alles dafür tut, damit wir gesund in das wahre Leben kommen können. Wenn du mal deinen Mund hältst und ganz genau hinhörst, dann kannst du sie manchmal sogar singen hören, oder spüren, wenn sie unsere kleine Welt streichelt. Ich spüre Mutters Liebe heute schon, und dass macht mich gewiss, dass das Leben nach der Geburt noch viel besser wird. Ich glaube auf jeden Fall, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt… Ich glaube, es geht los! Die Wehen haben eingesetzt! Ich freue mich schon! Jammert der kleine Skeptiker: Nein, ich will hier bleiben! Du Fanatiker! Hast du denn gar keine Angst vor dem Tod? Darauf der Christ: Nein, nur pure Freude am wahren, ewigen Leben – mit unserer Mutter. Und jetzt komm in die Realität, Sie wartet schon.
In Anlehnung nach Henri Nouwen "Dialog der Zwillinge im Mutterleib"
Liebe Grüsse Elli (Wir sind nur Gast auf dieser Welt) אנחנו רק אורח בעולם הזה
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