du hast das Leben auf dieser Welt vor einem Jahr verlassen, so wandeln wir stumm, gesenkten Blickes durch die Gassen. Du warst ein so wichtiger Mensch in unserem Leben, du hast uns Mut, Kraft und Liebe gegeben. Du bist nicht mehr greifbar, nicht mehr da und doch… bist du uns so nah. Denn niemals lassen wir dich aus unseren Herzen gehen, und irgendwann werden wir auch alles verstehen. Warum du von uns gehen musstest, wir mussten dich lassen, so wandeln wir weiter stumm durch die trüben Gassen. Aber vielmehr noch würdest du dir wünschen dass wir glücklich sind, du gibst uns Kraft, Mut und Willen durch die Erinnerung an dich. Für immer wirst du in unseren Herzen sein und niemals sind wir in Gedanken an dich allein.
Liebe Tina, noch am 10. Oktober vor einem Jahr haben wir miteinander Späße gemacht, an Dein so jäh bevorstehendes Ende hätte keiner von uns gedacht. Dein Tod hat tiefe Trauer und eine schmerzliche Lücke hinterlassen, wir können Deinen plötzlichen Heimgang noch heute nicht fassen.
So gern haben wir Dein freundliches "Grüß Gott" gehört, aber das niedersächsische "Guten Tag" hätte uns auch nicht gestört. Unsere Freundschaft konnte nichts so leicht trüben, den bayerischen Dialekt wolltest Du immer fleißig üben.
Du hattest uns einen festen Platz in Deinem Leben eingeräumt, viele gemeinsame Erfahrungen haben unseren Weg gesäumt. Wir durften einen tiefen Einblick in Dein Leben bekommen, auch auf die Fahrten zu Hannes Grab hast Du uns im Geiste mitgenommen.
Hanne's Vermächtnis wurde Dir zur Herzensangelegenheit, dafür warst Du stets zu den verschiedensten Aktivitäten bereit. Jede Woche hast Du Hanne's und Irene's Grab gepflegt und betreut, selbst in der Krankheit bist Du vor dieser Aufgabe nicht zurück gescheut.
Liebe Tina, Dein Lebensweg führte oft auch durch dunkle Gassen, trotzdem hast Du soviel gegeben und eine Spur der Liebe hinterlassen. Du glaubtest an ein ewiges Leben, an den Neubeginn, Dein Vertrauen in die Liebe Gottes gab Deinem Dasein Halt und Sinn.
Oft möchten wir Dir noch von uns erzählen und Dich so manches fragen, für Deine Wegbegleitung können wir Dir nur noch ein herzliches Vergelt's Gott sagen.
Wie soll man dem Tod begegnen, wenn er vor der Türe steht? Soll man hoffen, soll man beten, flehen, daß er weitergeht?
Ja! Er soll nur weitergehen - denkt man und vergißt dabei, daß nur der Tod kann es verstehen, wenn einer sagt: Ich bin soweit.
Ist es auch schwer, ihn geh'n zu lassen, den Menschen, der so nah uns stand, wollen wir uns doch in Schweigen fassen: Gott nahm ihn still an seine Hand.
Rosi und Elli
Liebe Grüsse Elli (Wir sind nur Gast auf dieser Welt) אנחנו רק אורח בעולם הזה