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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 1.691 mal aufgerufen
 Tierrätsel
Monika ( Gast )
Beiträge:

08.11.2010 07:50
Tierrätsel: Wer bin ich? Zitat · antworten


Liebe Freunde!

Ich bin im grünen Wald zu Haus,
bei Eule, Fuchs und Haselmaus.


Wer bin ich?

Ich schreite durch den Wald mit erhobenem Haupt,
die Laubbäume sind kahl und ihrer Blätter beraubt.
Der Boden ist tief gefroren, der Wald tief verschneit,
jetzt ist die entbehrungsreichste Jahreszeit.

So bleibt für mich nur noch, zwischen Übeln zu wählen:
Aus einer gewissen Not heraus muss ich die Baumrinden schälen.
Freilich sind diese Bäume dann dem Untergang preisgegeben,
aber mir helfen die Rindenmahlzeiten, zu existieren und zu überleben.

Da bei Frost und Kälte weder Gras noch andere Pflanzen sprießen,
muss mein Kreislauf- und Stoffwechselsystem häufige Ruhephasen beschließen.
Die Menschen aber können mir besonders im Winter das Dasein verleiden,
ich möchte am liebsten jeden Kontakt mit ihnen vermeiden.

Beim Skifahren und Tourengehen brauchen sie oft einen sportlichen Kick,
für unser Ruhebedürfnis haben sie häufig überhaupt keinen Blick.
Dabei möchte ich nur in der freien Wildbahn überleben,
das ist mein alleiniges Sinnen und Streben.

Meine freie Zeit ist sehr knapp bemessen,
ich brauche viele Stunden täglich, um große Mengen zu fressen.
Mit meiner Ernährung beginne ich schon in aller Herrgottsfrühe,
die Suche nach Bucheckern, Eicheln und Gräsern macht mir keine große Mühe.

Doch bei meinen verschiedenen Mahlzeiten bin ich etwas wählerisch,
denn Kartoffeln, Pilze, Beeren und Obst hol ich mir reif und frisch.
Mein Lieblingsessplatz ist zwischen jungen Eschen und Linden,
hier bin ich auch beim Wiederkäuen und Ruhen zu finden.

Der Schöpfer war bei meiner Ausstattung sehr großzügig und nicht kleinlich,
drum ist mir auch mein unansehnliches graues Winterfell überhaupt nicht peinlich.
Mein Aussehen benötigt weder Schmuck noch Gehänge,
voller Stolz trage ich ein knöchernes ausladendes Gestänge.

Im Frühjahr werde ich nicht mutlos durch die Gegend rennen,
muss ich mich auch vorübergehend von meinem Knochengebälk verabschieden und trennen.
Doch brauche ich deshalb nicht zetern oder gar zagen,
denn bis zum Herbst kann ich wieder ein neues Gebilde auf dem Kopf dann tragen.

Ich lebe in einem Rudel mit jungen und älteren Herren,
den Reizen der Damenwelt werden wir uns aber nicht im mindesten versperren.
Für mich ist der Umgang mit mehreren Frauen ganz legal,
denn ich kenne weder Ethik noch den Begriff Moral.

Ich bin meist im Männerrudel und von Natur aus so angelegt,
dass mich das Schicksal meiner Frauen und Kinder auch nicht annähernd bewegt.
Während wir Männer von unserer körperlichen Stärke profitieren,
lassen sich die weiblichen Tiere von ihren natürlichen Muttergefühlen inspirieren.

Stets aufs Neue hab ich um meine Position im Rudel zu ringen,
deshalb muss ich meine Widersacher immer wieder in die Knie und auf den Boden zwingen.
Der Unterlegene hat sich dem Gesetz des Stärkeren zu beugen,
so können meine zahlreichen Blessuren von diversen Rangkämpfen zeugen.

Sehr schnell kann ich mich mit den Männern wieder einigen,
beim gemeinsamen Schlammbaden können wir unser rotbraunes Sommerfell reinigen.
Von jeher waren wir Männer uns schon verbündet,
aber auch die Frauen haben ihre spezifischen Gruppen gegründet.

Gern mag ich mit meinen Artgenossen kommunizieren,
dabei werde ich verschiedene Lautäußerungen artikulieren.
Wenn ich bei Gefahr durchdringend rufe oder belle,
kommen meine Freunde oder fliehen mit mir auf die Schnelle.

Meine phantastischen drei Sinne sind in ihrem Zusammenspiel so aufeinander abgestimmt,
dass jeder seine ihm gemäße Aufgabe bei der Orientierung übernimmt.
Lebewesen kann ich schon mehrere hundert Meter weit riechen,
egal, ob sie aufrecht gehen, sich schlängeln oder kriechen.

Die Augen verschaffen mir einen raschen Überblick,
meine Ohren machen beim geringsten Geräusch schon „klick.“
Die Außenwelt kann mich nicht zu einem bestimmten Verhalten motivieren,
mein sicherer Instinkt lässt sich nicht einfach beeinflussen und dirigieren.

Hat mich jedoch ein Jäger einmal auf’s Korn genommen,
kann ich wohl nicht mehr ohne weiteres mit einem blauen Auge davonkommen.
Auch für uns stolze Wildtiere spielt das Leben Dur und Moll,
letztendlich bleibt jedoch unsere Natur für die Menschen unerforschlich und geheimnisvoll.

In einer Legende werde ich als heilbringend verehrt,
denn ich hab einen Abtrünnigen zum christlichen Glauben bekehrt.

Monika H.G.

Ivonne Offline




Beiträge: 1.331

08.11.2010 09:24
#2 RE: Tierrätsel: Wer bin ich? Zitat · antworten


Liebe Monika,

ich danke Dir herzlich für dieses wunderbare Tierrätsel.
Diesmal ist es der Hirsch, dessen Lebensweise Du uns mit Deinen Reimen
beschrieben hast.



Die Hubertussage

Hubertus lebte im 8. Jahrhundert am Hofe seines Vaters, des Frankenkönigs Theodorich.
Er war leidenschaftlicher Jäger.
An einem Karfreitag war die Jagdgesellschaft mit Hörnerklang, Hundegebell und Hurrarufen im Wald unterwegs.
Da erblickte Hubertus einen prachtvollen Hirsch und hetzte ihn durch das Walddickicht. Als die Jagdgesellen
das Tier umstellt hatten, schleuderte Hubertus den Jagdspieß mit voller Wucht auf den Hirsch.
Doch der Speer prallte am Geweih des Hirsches ab.
Plötzlich leuchtete zwischen dem Geweih ein Kreuz. Erschrocken fiel Hubertus auf die Knie und gelobte,
nie wieder zu jagen.
Er widmete sich dem geistlichen Stand, wurde Bischof von Lüttich.


Liebe Grüsse
Ivonne
(Die Sterne sind noch da)

karin 503 Offline




Beiträge: 837

08.11.2010 17:06
#3 RE: Tierrätsel: Wer bin ich? Zitat · antworten

Liebe Monika,

wie immer hast du uns durch deine besondere Art,
wieder ein weiteres Tier nahe gebracht.Danke
In der Hoffnung, dass ich mit meiner Lösung richtig
lieg.Lautet Sie:
Hirsch



Liebe Grüße Karin
(komm lass uns miteinander reden)

Herbstbube2 Offline




Beiträge: 1.030

08.11.2010 17:29
#4 RE: Tierrätsel: Wer bin ich? Zitat · antworten

Liebe Monika,

wieder hast du uns die heimische Natur in einer
vortrefflichen dichterrischen Weise dargebracht.




Ich sehe den röhrenden Hirsch direkt vor meinen Augen,
so wie du ihn umschrieben hast, ist es auch kein Wunder.




Vielen Dank, dass du uns immer wieder an deinen Rätselhaftigkeiten teilhaben lässt.

Freundliche Grüße an dich und Brigitte!




(Herbstbube)

Monika Offline



Beiträge: 148

13.11.2010 01:20
#5 RE: Tierrätsel: Wer bin ich? Zitat · antworten

Hallo Ihr lieben Tierfreunde!

Ihr habt mich, den Hirschen, richtig erkannt,
König des Waldes werde ich auch genannt.
Liegt jedoch der Jäger auf der Lauer,
ist meine Seelenruhe nur von kurzer Dauer.
Dann heißt's mich zu verstecken und zu tarnen
und meine Geschlechtsgenossen noch rechtzeitig zu warnen.
Doch will ich nicht lamentieren und nicht klagen,
Euch Künstlern möchte ich für Eure Beiträge herzlich DANKE sagen!
Sie sind für mich wahrlich ein Hochgenuss,
vergesse ich dabei doch Angst und Verdruss.

Jetzt muss ich aber schleunigst im Dickicht verschwinden,
sonst könnte mich der Jäger am End doch noch finden.
Gern lad ich Euch in mein Waldrevier ein,
Ihr sollt mir dort alle willkommen sein.

Ein Servus aus dem grünen Wald!
Bleibt mir bitte gewogen - also bis bald!

Der Hirsch

Liebe Grüße
Monika

Herbstbube2 Offline




Beiträge: 1.030

13.11.2010 08:43
#6 RE: Tierrätsel: Wer bin ich? Zitat · antworten

Lieber Hirsch Monika,

schmunzelnd und mit einem Augenzwinkern,
habe ich deine dichterische Botschaft
zur Kenntniss genommen.

Aus dir spricht wahrlich ein echter Naturfreund.

Waidmanns Dank!



(Herbstbube)

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