Hast du den Engel im Licht gesehen? - Verfasser unbekannt -
Hast du den Engel im Licht gesehen? Sanft schwebt er durch die Nächte dieser Welt. Legt bei den Traurigen, seine Hand auf ein Stöhnen, blickt voller Verständnis, in die Augen der Verzweifelten, und flüstert, in den Schrei der Verzweiflung, sein tröstendes Wort.
Hast du den Engel im Licht gesehen? hier war er, und dort, und überall. Er schwebt durch die Nächte der Welt, und streut in die Finsternis tief, den Samen des ewigen Morgens. Er scheint in seinem Licht, und schweigt mit Dir, in jeglicher Not.
Hast du den Engel im Licht gesehen? Er trägt Deine Nacht in seinen Händen. Horch in Dein Herz, dort wirst du ihn finden.
Manchmal glauben wir, dass du da bist, dich mit uns freust, wenn wir zusammen sind. Manchmal glauben wir, dass du in unserer Nähe bist, wenn wir dich in unseren Gedanken in die Mitte nehmen, deine Schritte und Worte sind verstummt, wir vermissen dich sehr. Tot ist nur wer vergessen ist.
So leise leicht die Kerze flattert, so erinnert sie uns doch immer wieder an unser eigenes Leben. Es ist bekannt, das je älter eine Kerze ist, desto länger brennt sie. Im Leben ist es nicht viel anders, je älter ein Mensch ist desto mehr kämpft er um nicht zu erlöschen. Doch auch wie bei der Kerze, so leise und still sie brennen mag, kommt manchmal ein kleiner Wind und sie flattert kurz wie wild. Doch schon nach kurzem legt sich alles wieder. Bis zu dem Tag an dem sie müde und erschöpft ist, selbst die kleinste Briese kann ihre Flamme für immer erlöschen lassen.
Hanne - Du hast Licht und Wärme durch Deine Lieder in unser Leben gebracht. Das wird ewig in unseren Herzen weiter leben und niemals verschwinden.
Jetzt bist du weg Und wir sind da. Dennoch bist du uns so nah. Denken so oft an Dich, Vergessen werden wir dich nicht! Begegnungen mit Dir in unseren Träumen, Wollen wir niemals versäumen ! Eines Tages werden wir uns wiedersehen, Und zusammen als Engel durch den Himmel gehen !
Von einem Menschen, den Du geliebt hast, wird immer etwas in deinem Herzen zurückbleiben etwas von seinen Träumen, etwas von seiner Hoffnung, etwas von seinem Leben, alles von seiner Liebe.
Ja, liebe Ivonne, diesen Worten können wir uns nur anschließen. HANNE ist nicht spurlos aus dem Leben verschwunden. Ihre Lieder haben sich unauslöschlich in unsere Seelen eingegraben. Die so liebe- und geschmackvolle Grabpflege und - gestaltung (durch Gudrun und Susan) stellt ein Symbol von Verbundenheit über den Tod hinaus dar. Hanne singt "Leben, ist Versöhnung, ist Vergeben, ist Liebe, ist ein Segen, ist Füreinander Sein..." Diesen Worten HANNES ist nichts mehr hinzu zu fügen, denn sie sprechen für sich! An dieser Stelle möchten wir allen Fans sowie vor allem hier Gudrun und Susan von Herzen DANKE sagen für ihre unermüdliche Mühe und die Unkosten, die sie so selbstverständlich auf sich nehmen. Gedankt sei aber auch allen, die irgendwie dazu beitragen, dass HANNE nicht vergessen wird - Ivonne I und II, Roland, Elli, Karin's, Rosi, Petra, Kathrin, Heidi, Marita, Marion und und und, Ihr wisst schon, dass Ihr und einfach alle gemeint seid, denen HANNES Liedgut am Herzen liegt. Mit Euren Beiträgen und den Grabbildern wird HANNE immer wieder verstärkt ins Bewusstsein gebracht!
Alles, was auf der Erde geschieht, hat seine von Gott bestimmte Zeit: geboren werden und sterben, einpflanzen und ausreißen, töten und Leben retten, niederreißen und aufbauen, weinen und lachen, wehklagen und tanzen, Steine werfen und Steine aufsammeln, sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen, finden und verlieren, aufbewahren und wegwerfen, zerreißen und zusammennähen, schweigen und reden.
wie mag es wohl aussehen, da wo Du jetzt bist? Dass Du irgendwo sein musst, das weiss ich, denn manchmal bist Du auch bei mir. Ganz leise schleichst Du Dich in mein Herz mit Deiner Musik. Dann geht es mir für einen Moment gut. Aber es tut auch weh, wenn ich daran denken muss, da Du aus dem Leben gerissen wurdest.
Der Tod ist nicht das Ende, nicht die Vergänglichkeit, der Tod ist nur die Wende, Beginn der Ewigkeit.
Wenn die Schwalben heimwärts zieh'n, Wenn die Rosen nicht mehr blühn, Wenn der Nachtigall Gesang Mit der Nachtigall verklang; Fragt das Herz in bangem Schmerz: Ob ich Euch wohl wiederseh'? - Scheiden, ach Scheiden tut weh! –
Wenn die Schwäne südwärts ziehn, Dorthin, wo Orangen blüh'n, Wenn das Abendrot versinkt, Durch die grünen Wipfel blinkt; Fragt das Herz in bangem Schmerz: Ob ich Euch auch wiederseh'? Scheiden, ach Scheiden tut weh! –
Armes Herz, was klagest Du! Ach Du gehst auch einst zur Ruh! Was auf Erden, - muss vergeh'n; Gibt es dort ein Wiedersehn? Fragt das Herz im bangen Schmerz. – Tut auch hier das Scheiden weh: Glaub', dass ich Dich wiederseh.
Heute Nacht bin ich mit Tränen aufgewacht, ich weinte um vergangene Zeiten, über Dinge, die meinem Herzen sehr viel Schmerzen bereiten.
Vielleicht träumte ich davon, ich weiß es nicht, denn ich wachte auf und entdeckte Tränen in meinem Gesicht.
Tränen, die ich niemals mehr weinen wollte, Tränen, die meinem Herzen folgten.
Ich stand auf, wischte die Tränen aus meinem Gesicht und dachte, siehst du, Vergangenes vergisst man nicht.
Vergangenes wird dein Leben immer begleiten, ob durch traurige, oder fröhliche Zeiten.
Vergangenes wirst du niemals vergessen, denn es ist ein Teil deines Lebens, ein Teil deines Herzens, ein Teil von dem, wie du wirklich bist, ein Mensch mit Gefühlen.
Drehst dich im Kreis, weißt nicht wohin, leis vernimmst du die Wahrheit ohne Sinn. Bist nicht bereit, sie jetzt zu verstehen, musst diesen Weg für dich alleine gehen.
Bei Freunden äußerst du dich recht klar, legst was du fühlst ganz offen, ehrlich dar. Nun sprechen sie deine Wahrheit laut aus, du hörst die Worte, doch sie sind dir ein Graus.
Bist noch nicht bereit, sie zu erkennen, beginnst zurück, in die Vergangenheit zu rennen. Hast Angst vor dem Abschied, Angst vor dem Schmerz, trägst zu viel der Erinnerung in deinem Herz.
Doch irgendwann musst du dich entscheiden, für den Schmerz und gegen das ewige Leiden. Wirst die Wahrheit verstehen und Abschied nehmen und an jedem neuen Tag, werden trockener deine Tränen.
Am Ende des Lebens wartet der Tod. Viel zu früh hat dieser Dich von uns geholt. Doch was danach ist wissen wir nicht. Selbst ob wir Dich je wieder sehen ist so ungewiss. Vielleicht gibt es eine parallele Welt wo Du jetzt wohnst. Oder hat Gott Dich in den Himmel geholt? Vielleicht ist unser Leben in Wirklichkeit nur ein Traum und wir sind gar nicht real. Und unsere Gefühle ob Glück oder Schmerz sind eigentlich gar nicht wahr. Vielleicht wurdest Du wiedergeboren und bist jetzt ein Fisch. Es kann natürlich sein, dass nach dem Tod einfach gar nichts mehr ist. Vielleicht hat jemand am Ende des Lichts auf Dich gewartet. Niemand kann uns eine Antwort geben auf diese Fragen. Egal wo Du bist und was Du dort auch machst. Wir glauben fest daran, dass Du immer ein Auge auf uns hast Wir können und wollen nicht glauben, dass nach dem Tod einfach gar nichts mehr ist Vielleicht fallen wir auch in einen nie endenden Traum .... Doch auch das bleibt ungewiss. Wir hoffen Du wartest irgendwann am Ende des Lichts auf uns und nimmst uns dann mit. Dorthin wo das Licht ist und wir dann zu Hause sind. Auch wenn bis dahin noch etwas Zeit vergeht. Hoffen wir sehr, dass wir Dich irgendwann auch wieder sehen. Bis es so weit ist können wir nur von Dir träumen und Dich vermissen. Uns an den schönen Erinnerungen festhalten und Dich einfach nicht vergessen.
wir möchten uns herzlich für Deine Aussagen (unter den neuen Grabbildern) bedanken, die aus verschiedenen Blickrichtungen das Leben nach dem Tod betrachten. HANNE war vom Weiterleben nach dem Tod und von den Worten Jesu überzeugt: "Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Ich gehe hin, um Euch eine Wohnung zu bereiten." Für HANNE bildeten die Liebe Gottes und die Beziehung zu Jesus ein tragendes Fundament im Leben und im Tod. Vielleicht lassen wir uns von HANNE'S Glaubensgewissheit ein wenig anstecken und beseelen! Herzlich danken möchten wir an dieser Stelle auch Dir, liebe Elli, für die Worte zum Tage, die diese HP stets bereichern. Danke auch Roland und Karin für die Collagen und alle Aktivitäten, die Hannes Andenken gewidmet sind - und auch anderes mehr, wie beispielsweise Deine Puzzles, liebe Ivonne. Ein ganz großer Dank gebührt Gudrun und Susan für die stets liebevolle und wunderbare Pflege von HANNES und IRENES Grab!
Gerne wird dieser Spruch genommen, wenn jemand im Leben etwas Schmerzliches widerfährt. Aber ist es wirklich so. Heilt die Zeit wirklich alle Wunden? Ob jemand gestorben ist, ob man eine Liebe verloren hat, oder eine schwierige Zeit in seinem Leben hat heilt die Zeit wirklich die Wunden? Oder verdrängen wir nur und die Wunden bleiben bestehen? Sicher wenn eine Zeit vergangen ist, wird der Schmerz den man dann empfindet nicht mehr so stark sein aber geheilt ist man dann mit Sicherheit noch nicht. Es wird immer wieder Situationen geben, eine Musik, eine Melodie, ein Geruch, ein Gedanke, eine Geschichte, ein Bild oder ein Gefühl dass die Wunde wieder aufreißen wird. Und dann tut es jedes Mal wieder weh. Nicht mehr so stark wie am Anfang aber es wird wieder wehtun.
Letztendlich bleibt uns nichts anderes übrig als mit dem Schmerz leben zu lernen. Oft hat man einfach nicht die Macht daran etwas zu ändern. Dennoch bringt auch der Schmerz uns in unserem Leben irgendwie weiter. Er hilft uns einer ähnlichen Situation aus dem Weg zu gehen, warnt uns rechtzeitig kein Risiko einzugehen und verändert oft unsere Sichtweise.
Wenn uns der Alltag wieder einholt, dann werden die Gedanken nicht mehr nur noch um diesen Schmerz kreisen. Die kleinen und großen Herausforderungen des Alltags werden uns so sehr beschäftigen, dass die Gedanken sich nicht nur noch um den Schmerz drehen. Das ist auch gut so und wahrscheinlich auch so gewollt. Aber am Anfang ist jede Zeit, die man mit sich allein verbringen muss eine Qual. Aktiv dagegen kann man nur wenig tun, man kann gut zu sich selbst sein und versuchen Dinge zu tun an denen man Freude hat.
Trotzdem finde ich diesen Spruch nicht tröstlich. „Die Zeit heilt alle Wunden“ Es stimmt nämlich wirklich nicht. Man lernt nur mit dem Schmerz zu leben.
Hast du den Engel im Licht gesehen? Sanft schwebt er durch die Nächte dieser Welt. legt bei den traurigen, seine Hand auf ein Stöhnen, blickt voller Verständnis, in die Augen der Verzweifelten, und flüstert, in den Schrei der Verzweiflung, sein tröstendes Wort.
Hast du den Engel im Licht gesehen? hier war er, und dort, und überall. er schwebt durch die Nächte der Welt, und streut in die Finsternis tief, den Samen des ewigen Morgens. er scheint in seinem Licht, und schweigt mit dir, in jeglicher Not.
Hast du den Engel im Licht gesehen? er trägt deine Nacht in seinen Händen. horch in dein Herz, dort wirst du ihn finden.
Lange stand ich vor der schmalen Holzbrücke, die sich mit ihrem sanften Bogen spiegelte. Es war eine Brücke zum Hin- und hergehen, hinüber und herüber. Einfach so, des Gehens wegen und der Spiegelung.
Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber. Hinüber, dorthin, wohin der andere ging. Und zurück, dorthin, wo man mit ihm war all die Jahre des gemeinsamen Lebens.
Und dieses Hin- und Hergehen ist wichtig. Denn da ist etwas abgerissen. Die Erinnerung fügt es zusammen, immer wieder. Da ist etwas verloren gegangen. Die Erinnerung sucht es auf und findet es. Da ist etwas von einem selbst weggegangen. Man braucht es. Man geht ihm nach. Man muss es wiedergewinnen, wenn man leben will.
Man muss das Land der Vergangenheit erwandern, hin und her, bis der Gang über die Brücke auf einen neuen Weg führt.