Liebe Fans, die schreckliche Naturkatastrophe in Japan mit dem nun eingetretenen Atomunfall in Fukushima (mit seinen noch unabsehbaren gesundheitlichen oder tödlichen Folgen) bewegt und entsetzt mich so sehr, weswegen ich kurz ein paar Gedanken hierzu äußern möchte.
Als erstes gilt mein ganzes Mitgefühl der betroffenen Bevölkerung, deren Leiden unfassbar und unvorstellbar ist: Der Verlust geliebter Menschen, der Verlust der Heimat, der Verlust von Hab und Gut, das Ausharren in Kälte und Hunger..... wer vermag sich solch grenzenloses Leid und Elend vorzustellen! Die Bilder, die uns täglich ins Haus geliefert werden, sprechen Bände! Wir alle können nur - sofern dies dem Einzelnen möglich ist - mit einer Spende an die nun angelaufene Hilfsaktion helfen. Vor allem ist hier auch die internationale Gemeinschaft vielfältig angefragt und aufgerufen. Und sonst? Erdbeben und Naturkatastrophen gab es von jeher - sie müssen nicht immer mit der gnadenlosen Ausbeutung durch den Menschen in Verbindung stehen.
Aber wie steht es nun mit dem neuerlichen Unfall im Kernreaktor Fukushima, wie mit der weiteren friedlichen Nutzung der Kernenergie - 25 Jahre nach dem furchtbaren GAU in Tschernobyl? Was hat die Menschheit hieraus gelernt? Bei dem neuerlichen Unglück ist auf drastische Art und Weise deutlich geworden: ES GIBT AUCH BEI DER FRIEDLICHEN NUTZUNG DER KERNENERGIE KEINE SICHERHEIT - IMMER UND ÜBERALL WIRD EIN RESTRISIKO MIT VERHEERENDEN FOLGEN BESTEHEN BLEIBEN! Der nächste GAU kann bei uns stattfinden. Unsere Antwort kann nur heißen: ABSCHALTEN - Ende des Atomzeitalters!
Lieber Roland, herzlichen Dank für Deine Solidarität. Die Kernkraftwerke bergen immer eine latente Gefährdung des Menschen. Es handelt sich hier also nicht um ein politisches Problem, sondern um ein existenzielles. Eine Energie (Atomenergie), die ein derart zerstörerisches Potential in sich trägt, ist mit dem Gebot der Bewahrung der Schöpfung nicht vereinbar. Was würde HANNE wohl zu alledem sagen? Für sie war die Bewahrung der Schöpfung und die Liebe zur Natur und zum Schöpfer an oberster Stelle. In ihrem wunderbaren Lied "Mother Earth" dokumentiert sie auf einfühlsame Weise die Achtung vor der Mutter Erde.
Beim Umgang mit unserer Erde ist vor allem verantwortliches Verhalten und Handeln gefragt, was mit der Würdigung unseres Planeten in Zusammenhang stehen muss. Diese Würdigung und Ehrfurcht vor der Schöpfung findet Ausdruck in HANNES Worten: ..."Zeige uns allen, dass alles Eins ist, Schöpfung, Du und ich."