In der Botanik werde ich Paeonia genannt, doch als Pfingstrose bin ich besser bekannt. In einer Gartenecke führe ich ein herrliches Leben, zufrieden, gottesfürchtig, schicksalsergeben! Im gleißenden Sonnenlicht könnte ich niemals gedeihen, auch einen nährstoffarmen Boden würde ich nicht verzeihen. Meinen Namen hab ich vom griechischen Arzt Paian erhalten, ein langes Leben darf ich mit meinen Schwestern gemeinsam gestalten. Ich kann eine stattliche Wuchshöhe erreichen, starker Blütenduft ist eines meiner Markenzeichen. Mein kräftiger Stängel könnte sich sicher beklagen, hat er doch üppige und pralle Blüten zu tragen. Mit meinem wunderschönen purpurroten Blütenkleide bin ich für meine Umwelt eine wahre Augenweide. Schmetterlinge, Hummeln, Wespen und Bienen können sich meines süßen Nektars reichlich bedienen.
Ich, die Pfingstrose, möchte Pfingstbotin sein und lade Euch alle zum Pfingstfeste ein. Mit meinen Schwestern begrüße ich den heiligen Geist, der uns den Weg zur Liebe und zum Glauben weist.
vielen Dank für deine Worte zu den Pfingstgedanken unter „Nachdenkliches“, über die ich mich sehr freue.
Gleichzeitig möchte ich dir sagen, dass du für mich eine einzigartige Wortakrobatin bist, die seinesgleichen sucht. Ich bin immer wieder von deinem dichterischen Einfallsreichtum angetan. Durch deine anschauliche Dichtkunst, sehe ich, eine meiner Lieblingsblumen, die Pfingstrose, in den verschiedensten Farben, direkt vor meinen Augen erstrahlen und erblühen.
Viele Grüße an dich und Brigitte und noch einen schönen Pfingstmontag.