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Frannys Hanne Haller Fan-Forum

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  • URHEBERRECHTE BEACHTENDatum17.10.2015 09:48
    Thema von Elli im Forum Bekanntmachungen

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  • Worte für den TagDatum05.04.2012 08:21
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Donnerstag, 05. April 2012:


    Gedenken


    Gedenken – das ist das besondere Thema dieses Tages, des Gründonnerstages. Wir gedenken der letzten Stunden Jesu. Wir denken daran, wie Jesus den Seinen die Füße wusch. Wir gedenken des letzten Mahles Jesu mit den Jüngern, der Einsetzung des Heiligen Abendmahles. Und viele denken zurück an Bilder aus der Kindheit: An Frauen und Männer, die ihre besten Sachen angelegt hatten, an das Kichern der Konfirmanden und das Lächeln der Begnadeten.


    Gedenktage haben Konjunktur. Kein Ort, keine Stadt, keine Schule, kein Verein, die sich nicht mittels entsprechender Veranstaltungen oder Festzeiten ihrer Wurzeln und ihrer Geschichte vergewissern würden. Dabei gerät das Gedenken sehr schnell in einen auffälligen Strudel: Es wird vor allem das erinnert und erzählt, was die eigene Position stärken und von anderen unterscheiden soll. Wir erzählen die Geschichten dann so, dass sie unseren Traditionen und Prägungen, dass sie auch unseren Entscheidungen recht geben: Nicht wahr, ich konnte doch gar nicht anders?! Gedenken wird bei uns ganz schnell zur Selbstrechtfertigung.


    Dagegen heute das Gedenken an die Einsetzung des Heiligen Abendmahles: Eine Handlung hat Jesus den Seinen hinterlassen. An das Brechen des Brotes, an das Austeilen des Kelches hat Jesus sein Gedenken geknüpft. Allen unseren Deutungen und damit allen unseren Versuchen, uns und unsere Weise des Lebens und Christseins zu rechtfertigen, ist er gnädig zuvorgekommen. Bevor die Lehrer und Oberlehrer unter uns - und in mir - sein Gedenken zur Selbstrechtfertigung ihres Belehrens benutzen können, ist sein Leben im schlichten Teilen und Ausgeteilt-werden da. Bevor wir der Kirche enttäuscht und traurig über all die Laschheit und Feigheit den Rücken kehren, lässt er in ihrem Handeln unseren Mund und unsere Zunge spüren, was er uns zutraut, wie er sich uns zutraut.


    Im Mahl des Gedenkens, im Mahl seiner Gegenwart bringt er uns zurecht, ist die Rechtfertigung unseres Lebens da.

    Pfarrer Dr. Hans Wilhelm Pietz

  • Worte für den TagDatum29.03.2012 08:58
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Donnerstag, 29.03.2012: Namen


    Das Kind ist noch gar nicht geboren und muss schon um seine Zukunft bangen. Denn Mutter und Vater überlegen sich einen Namen. Nicht zu alltäglich soll er sein, aber auch nicht zu gewöhnlich. Denn das Kind soll erfolgreich, beliebt, aber nicht gehänselt werden. Und dann kommen auch noch die künftigen Großeltern, die ihren Vornamen gern als Zweitnamen hätten, obwohl sie den selbst nie mochten.

    Namensbücher machen die Runde und natürlich wird auch im Internet nach dem passenden gesucht.

    Manchmal bleiben dann nur Chantal, Jacqueline bzw. Kevin und Justin übrig.


    Das ist ungerecht. Nicht für die Eltern, sondern für die Kinder. Vom "Kevinismus" ist seit Jahren die Rede als eine Marburger Lehramtsstudentin (Julia Kube) für ihre Abschlussarbeit Grundschullehrer nach Namensvorlieben und Assoziationen befragte: "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose", soll ihr eine Lehrerin geantwortet haben. Die Veröffentlichung dieses Zitats hat die negative Bewertung, dieses eigentlich schönen Namens in Gang gesetzt.


    Kevin bedeutet "anmutig von Geburt" oder liebenswürdig und ist altirischen Ursprungs. Er bezieht sich auf den Heiligen Kevin, der im 7. Jahrhundert in Irland gelebt hat. Die Legende erzählt von seiner Tierliebe, weshalb er noch heute der Patron der Amsel ist. Er soll ein Ei mit ausgestreckten Armen gehalten haben, bis es ausgebrütet war und das Junge davon flog.


    Gut das es bei Gott keine Kategorisierung nach Namen gibt.


    Durch einen Propheten lässt er uns sagen:


    Fürchte dich nicht! Denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!


    Jeder Mensch ist ein von Gott gewolltes und geliebtes Wesen. Und so sollten auch wir jeden in aller Verschiedenheit achten.


    Übrigens auch Chantal geht auf den Nachnamen einer französischen Heiligen des 16. Jahrhunderts zurück und selbst Jacqueline bedeutet, die "von Gott geschützte".

    Pfarrer Andreas Beuchel

  • Worte für den TagDatum28.03.2012 09:57
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Mittwoch, 28.03.2012: Wutausbruch


    An diesen Wutausbruch erinnert sich der Mitte 50-er bis heute. Die Scheidung war gerade über die Bühne, seine finanzielle Lage problematisch und mit den neuen Kollegen kam er einfach nicht klar. Da kam die junge Praktikantin, der es auch im dritten Anlauf nicht gelang das Schreiben fehlerfrei vorzulegen. Minutenlang musste sich die junge Frau anhören, was er als Chef ihr schon immer mal sagen wollte - bevor er, laut die Tür schlagend, aus dem Büro eilte.

    Bis heute ist dem Mann, der eigentlich ansonsten ein sehr ruhiger Mensch ist, die damalige Situation peinlich. Und er kann sie einfach nicht vergessen.

    Menschliches Handeln auch im Berufsleben ist ohne Gefühle nicht möglich. Das wissen wir eigentlich. In der Arbeitswelt wird das Thema aber eher verschwiegen.




    Gefühlsausbrüche sind tabu und Emotionen gehören nicht dahin.


    Natürlich ist es für einen reibungsfreien Arbeitsablauf besser, sich über die Sachthemen auszutauschen. Aber Sympathie und Antipathie spielen eben eine nicht zu unterschätzende Rolle, wenn Menschen miteinander auskommen und so gar produktiv sein müssen.


    Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, wenn der Chef sich erst einmal einen Ort der Stille gesucht hätte, um sich über seine Gefühlslage im Klaren zu werden.


    Mit Abstand sieht vieles anders aus! Das gilt übrigens auch sonst, wie etwa in der Familie.


    Mir hilft es in solchen Situationen zu reden. Nicht immer sind Menschen in der Nähe, denen ich meinen Ärger oder meine Sorgen erzählen kann.


    Dann suche ich das Gespräch mit Gott. Es ist gut, dass wir ihm alles sagen können - auch unsere Wut. In der Bibel gibt es Worte, die unseren Gefühlen Ausdruck geben. Da klagt ein Mann: Meine Seele ist sehr erschrocken. Meine Augen sind getrübt vor Kummer und das alles wegen meiner Bedränger … (nach Psalm 6).


    Wenn die Last von der Seele genommen ist, kann man auch wieder aufeinander zugehen.


    Übrigens hat der Mitte 50er dann noch das Gespräch mit seiner Praktikantin gesucht und Sie um Entschuldigung gebeten. Es tat beiden gut!

    Pfarrer Andreas Beuchel

  • Worte für den TagDatum24.03.2012 06:32
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Sonnabend, 24.03.2012: Verzeihen


    Verzeihen ist manchmal gar nicht so leicht. Fällt Ihnen das mitunter auch schwer? Obwohl Sie es sich fest vorgenommen haben und es sich im Grunde Ihres Herzens auch wünschen: die Verletzung, die Enttäuschung hinter sich lassen und neu beginnen zu können? Solange Sie den Betreffenden nicht sehen, meinen Sie auch, dass Ihnen das gelingt. Aber sobald Sie ihm begegnen, werden Sie wieder daran erinnert, dass er Ihnen wehgetan oder Sie im Stich gelassen hat. Und Sie merken: Da ist nichts zu machen. Sie werden dieses Unbehagen, dieses Misstrauen seiner Person gegenüber einfach nicht los.

    Eine große Hilfe kann es dann sein, wenn man sich gemeinsam mit diesem anderen Menschen einen dritten Gesprächspartner sucht. Jemanden, der eine Vermittlerrolle einnimmt. Wenn man im Beisein dieses Dritten das ausspricht, was einem zu schaffen macht und auch die Tatsache, dass man damit einfach nicht klarkommt. Dass man aber wieder zurechtkommen möchte, weil einem an diesem anderen Menschen gelegen ist. Und weil man deshalb nicht will, dass eine Schuld über Jahre die Beziehung belastet oder gar zerstört. Dieser Dritte nämlich hat einen anderen Blick auf die Situation. Er ist nicht unmittelbar beteiligt. Und gerade deshalb kann er eine Brücke schlagen zwischen zweien, die aus eigener Kraft nicht mehr zueinander finden.




    Wenn so etwas geschieht, wenn scheinbar Unversöhnliche versöhnt werden, wenn scheinbar Unverzeihliches verziehen werden kann, lässt sich darin etwas von Gott entdecken. Denn der ist auch so eine Art Brückenbauer, ein Vermittler zwischen Menschen, ein Versöhner.


    Also, ich habe damit schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Vor Gott das auszusprechen, was zwischen mir und einem anderen steht. Und dadurch befreit zu werden von dieser Unfähigkeit, wieder neu auf den anderen zuzugehen. Das klappt zwar nicht immer gleich auf Anhieb. Manchmal brauche ich dafür viel Geduld. Aber wenn ich die aufbringe, dann hilft mir das sehr, den anderen wieder als ganzen Menschen zu sehen. Denn dieser Mitmensch ist ja weit mehr als das, was zwischen ihm und mir steht. Und es gibt weit mehr Erfahrungen als die, die meine Beziehung zu ihm belasten. Dafür kann ich mir die Augen öffnen lassen. Und das Herz, so dass ich fähig werde, zu verzeihen und neu zu beginnen.

    Frank Eibisch

  • Worte für den TagDatum23.03.2012 13:15
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Freitag, 23.03.2012: Raumfahrtpionier Wernher von Braun

    Heute vor 100 Jahren wurde Wernher von Braun geboren. Er ist einer der Pioniere der Raumfahrt. Dank seiner unermüdlichen Forschungsarbeit gelang es im Jahre 1945 erstmals, einen Flugkörper in den Weltraum zu bringen. 200 Kilometer Höhe erreichte die von ihm konstruierte Rakete. Später war er in den USA tätig und dabei wesentlich an verschiedenen Raumfahrtprogrammen beteiligt, so zum Beispiel am Zustandekommen der ersten Landung auf dem Mond 1969.

    Dabei ist seine herausragende Leistung oft auch Gegenstand berechtigter Kritik gewesen. Denn seine ersten großen Erfolge erreichte er als Technischer Direktor der Heeresversuchsanstalt in Peenemünde auf Usedom. Dort wurde unter seiner Leitung die sogenannte V2 entwickelt. Eintausend dieser Waffen wurden im Zweiten Weltkrieg auf London abgeschossen, weitere tausend auf Antwerpen. An ihrer Produktion waren Zwangsarbeiter beteiligt, was von Braun bekannt war. Er wusste auch um die menschenunwürdigen Bedingungen, unter denen diese ihre Arbeit verrichten mussten. So war er eben nicht nur ein brillanter Forscher, sondern auch Teil der Vernichtungsmaschinerie des 3. Reiches.




    Wenn ich mir sein Leben vor Augen halte, habe ich zwiespältige Gefühle. Einerseits habe ich hohen Respekt vor einem solch genialen Ingenieur, der sein ganzes Leben der Verwirklichung eines Traumes widmet und der dabei scheinbar unüberwindliche Grenzen überschreitet. Andererseits aber mischt sich in diese Bewunderung dann auch Entsetzen und ich frage mich: Konnte oder wollte er die Konsequenzen seines Handelns nicht sehen? Hat er die Augen vor der grausamen Wirklichkeit verschlossen, um seine Ziele zu erreichen?


    Ein Urteil maße ich mir nicht an. Vielmehr möchte ich von dieser Beobachtung lernen. Gott hat uns beides geschenkt: Die Träume und Fähigkeiten, die uns über unsere Grenzen hinausführen und zugleich Vernunft und Urteilsvermögen im Hinblick auf das, was ihre Verwirklichung für unsere Mitmenschen und unsere Umwelt bedeutet. Das gilt nicht nur für eine bedeutende Persönlichkeit wie Wernher von Braun. Das gilt für jeden Menschen – mitten in unseren alltäglichen Entscheidungen und mitten in unseren großen Träumen.

    Frank Eibisch

  • Worte für den TagDatum21.03.2012 06:49
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Mittwoch, 21.03.2012: Dem Unrecht fernbleiben


    Das Herrnhuter Losungswort für den heutigen Tag stammt aus dem biblischen Buch der Sprüche. Da heißt es: "Halte dich nicht selbst für klug und erfahren, sondern nimm den Herrn ernst und bleib allem Unrecht fern! Das ist eine Medizin, die dich rundum gesund erhält und deinen Körper erfrischt.", heißt es da.

    Ich bin etwas irritiert. Sind Lebensklugheit und Lebenserfahrung nicht etwas ganz Wichtiges? Auch und gerade wenn es um die Gesundheit geht? Mit jedem Lebensjahr gewinne ich doch hoffentlich an Reife dazu. Und da soll es gar keinen Sinn haben, sich auf seine im Laufe des Lebens gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten zu verlassen? Um offen zu sein: Manchmal hilft mir der Griff in meinen Erfahrungs­schatz, manchmal aber auch nicht. Oft geht es mir nämlich auch so, dass ich zwar theoretisch weiß, was gut für mich wäre, es dann aber trotzdem nicht tue.

    Also Bewegung, Sport beispielsweise. Da müsste ich deutlich mehr unternehmen. Um eine gesündere Ernährung sollte ich mich bemühen. Nur: Mit dem „Müsste“ und „Sollte“ komme ich meist nicht allzu weit. Dann macht sich die Trägheit wieder breit oder die Macht der Gewohnheit.

    Deutlich wirkungsvoller ist es, wenn ich mir nicht selbst zu sagen versuche, was ich eigentlich müsste und sollte, sondern wenn mich jemand anderes darauf aufmerksam macht. Das kommt dann auf jeden Fall klarer an. Und manchmal nehme ich es mir dann auch konsequenter zu Herzen. Darum geht es, meine ich, bei diesem Sprichwort: Ich kann noch so schlau sein und noch so erfahren – wenn ich mich allein darauf verlasse, wird mir das wenig nützen. Ich brauche den guten Rat anderer, brauche die Hinweise darauf, was mir gut tut und was mir eher schadet.

    Gott will so ein Ratgeber für das Leben sein. Nicht, weil er uns keine Freude oder keinen Genuss gönnt. Sondern weil er, der das Leben erfunden hat, am allerbesten weiß, was dem Leben wirklich dient. Wenn ich mir seine Tipps zu Herzen nehme, dann wirkt das tatsächlich oft wie Medizin. Also: Das garantiert jetzt nicht, dass ich gesund bleibe. Aber es hilft mir, gesünder und sinnvoller mit meinem Leben umzugehen – sogar mit meinen Krankheiten.

    Frank Eibisch

  • Worte für den TagDatum20.03.2012 06:20
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Dienstag, 20.03.2012: Gelingen und Versagen

    Wenn ich etwas Sinnvolles geleistet habe, geht es mir gut. Stolz kann ich auf das Erreichte blicken. Das schafft Befriedigung und gibt mir das Gefühl, gebraucht zu werden. Es zeigt mir, dass ich mich nützlich machen kann und zu etwas nütze bin. Dabei noch Anerkennung durch andere zu erhalten, ist dann doppelt schön.

    Manchmal aber gehen Dinge auch daneben. Ein Vorhaben misslingt. Kraft und Zeit reichen nicht aus, um ein wirklich befriedigendes Ergebnis zu erzielen. Ich stehe mit leeren Händen da oder habe sogar Schaden angerichtet. Und als Reaktion ernte ich Kritik oder Spott.

    Beides gibt es in meinem Leben: Gelingen und Versagen. Wenn ich eine Lebensbilanz ziehen sollte, wüsste ich nicht genau, nach welcher Seite die Waage sich neigt. Plus oder minus, gut oder schlecht? Dieses dauernde Hin und Her kann sehr belastend sein. Denn es führt einen ja zu der Frage: Reicht meine Lebensleistung aus? Kann ich bestehen vor meinem Urteil, vor dem Urteil anderer?

    In den Texten der Bibel, besonders in den Briefen des Paulus, ist immer wieder davon die Rede, dass das eigene Urteil oder das Urteil meiner Mitmenschen nicht das letzte Wort über mein Leben ist. Das letzte, entscheidende Wort, heißt es dort, spricht Gott. Und der misst nicht an meiner Lebensleistung, sondern nimmt mich als Persönlichkeit an. So wie ich bin: mit meinem Gelingen und meinem Scheitern, meinen Erfolgen und meinen Misserfolgen, dem Glück und dem Unglück, das ich selbst empfinde und das ich bei anderen hervorgerufen habe.

    Zu Gott gehöre ich ganz oder gar nicht. Also wenn ich zu ihm gehören möchte, dann kann ich mein ganzes Leben mitbringen – alles, was dazugehört. Und dann legt er nicht meine Leistungen auf die Waage – hier die guten und dort die schlechten. Gott macht das anders. Er sagt zu jedem, der das hören möchte: "Ich freue mich, dass du zu mir kommst. So wie du bist." Dass Gott so mit mir umgeht, nimmt mir den Druck, mich ständig an meiner Leistung messen zu müssen. Es macht mich freier von der Meinung anderer. Und es gibt mir die Chance, meine Mitmenschen als Persönlichkeiten wahrzunehmen, ohne sie immer gleich beurteilen zu müssen.

    Frank Eibisch

  • Zeichnungen von HanneDatum19.03.2012 06:15
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Zitat von karin 503



    Liebe Karin,

    Diese Zeichnung ist wunderschön. Diese Zeichnung hat etwas ganz Besonderes. Danke dafür

  • Worte für den TagDatum19.03.2012 06:11
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Montag, 19.03.2012: Interesse am Anderen


    Vor einiger Zeit war ich zu einer Weiterbildung. Mit Seelsorge haben wir uns beschäftigt und uns dabei durch kleine Spielszenen in verschiedene Gesprächssituationen hineinversetzt. Ich beispielsweise hatte einen Kranken zu spielen und ein anderer aus unserer Gruppe einen Freund, der mich im Krankenhaus besucht. Ehrlich gesagt: Ich erwartete von dieser Übung nicht allzu viel. Was sollte das schon bringen - so eine gestellte Szene?

    Doch dann geschah etwas Eigenartiges. Dieser Mitspieler also kam auf mich zu, wir begrüßten einander und er begann, sich auf mich und meine fiktive Krankheit einzulassen. Er fragte nach meinem Ergehen, nach meinen Befürchtungen, nach meiner Familie. Mit wenigen Sätzen waren wir auf einmal intensiv im Gespräch und ich fühlte mich verstanden. Das hat mich beeindruckt, auch wenn es dabei gar nicht um meine tatsächliche Lebenssituation ging. Schon dieses gespielte Miteinander hat mich berührt.

    Ich habe dabei etwas für mich sehr Wichtiges gelernt: Dass Menschen sich füreinander interessieren, tut ihnen gut. Dass ihnen die Situation des anderen nicht gleichgültig ist, bringt Menschen einander nahe. Dass ein Mensch einem anderen Menschen vertrauen kann, macht glücklich.




    Manchmal denke ich, wenn ein Mensch in einer sehr schwierigen Situation ist: "Ach, da kann ich doch ohnehin nichts machen. In seine Lage hineinversetzen kann ich mich nicht. Also kann ich ihn auch nicht wirklich verstehen. Wird er sich dann nicht unverstanden fühlen? Und dann vielleicht noch unglücklicher sein als vorher?" Da kommt es dann vor, dass ich mich in Schweigen hülle, um dem anderen nicht zu nahe zu treten. Dabei täte ihm ja vielleicht gerade meine Nähe, mein Interesse gut, so wie ich das sogar in dieser kleinen, konstruierten Spielszene empfunden habe.


    Wenn Menschen so füreinander da sein können, entdecke ich darin etwas von der Art Gottes, so wie ich ihn verstehe. Er interessiert sich für mich. Ich bin ihm nicht gleichgültig. Ich kann ihm vertrauen. Das tut mir gut. Das bringt mir das Leben nahe. Und es macht mich glücklich.

    Frank Eibisch

  • Worte für den TagDatum17.03.2012 06:21
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Sonnabend, 17.03.2012: Glauben und nicht Glauben

    Ein junger Mann besuchte seinen Pfarrer. Der hatte ihn einst getauft und konfirmiert, auch getraut. Als er endlich Vater wurde, trat er aus der Kirche aus. Der Pfarrer war überrascht und wollte die Gründe wissen. Der junge Mann erzählte, dass er überzeugter Atheist geworden sei. Christlicher Glaube sei etwas für Kinder. Er sei aus diesem Glauben herausgewachsen. Der Pfarrer überlegte und fragte ihn: "Würden Sie mir zustimmen, dass man - bevor man einer Sache glauben darf oder sie ablehnt - sie wenigstens in ihren Grundzügen kennen muss?"

    "Ja, da haben Sie schon recht", sagte der junge Mann.

    "Wie gut kennen Sie die Bibel"

    "Nicht gut genug. Die Weihnachts- und Ostergeschichte - aber vielmehr nicht. Und ehrlich gesagt: - Sie sind nur Geschichten für mich, aber keine Wahrheiten."

    "Und kennen Sie die Glaubensbekenntnisse der Alten Kirche bis ins 20. Jahrhundert? Oft haben Christen in schwierigen Lebenslagen darum gerungen, Ihren Glauben neu zu formulieren."

    "Nun, ich erinnere mich noch an das apostolische Glaubensbekenntnis. Andere kenne ich nicht."

    "Haben Sie einmal etwas von Luther gelesen oder sich mit Dietrich Bonhoeffer beschäftigt oder Martin Luther King?"

    "Ich habe von ihnen gehört, aber nichts von ihnen gelesen."

    "Sehen Sie, Sie haben nur eine Ahnung von der Bibel, keine Ahnung von der Tradition ihrer Auslegung in der Geschichte des Christentums und kennen nicht einmal wichtige Aussagen von bedeutende Personen, die diesen Glauben lebendig werden ließen. Und dennoch haben Sie den Mut, sich als Atheist zu bezeichnen? Wie wollen Sie aber Wahrheit erkennen, wenn Sie die Erfahrungen von Generationen vor Ihnen nicht beachten? Was ich ablehne, sollte ich wenigstens einigermaßen kennen. Oder was meinen Sie?


    Christian Mendt

  • Liebe ist unsterblichDatum31.10.2011 09:12
    Thema von Elli im Forum News

    Liebe Hanne-Fans,

    im Weltbildkatalog gibt es eine Doppel-CD von Hanne "Liebe ist unsterblich", für 9,99€.
    Mehr dazu findet Ihr hier: Liebe ist unsterblich
    Erscheinungsdatum: 23.03.2011
    Spieldauer: 122 Minuten

    Auszug:Hanne Haller war ein großer Star am Schlagerhimmel und ihr gelang etwas, was nur wenigen aus ihrer Zunft je gelungen ist: Sie hat großartige Schlager geschaffen und in diesem „leichten" Genre...

  • Worte für den TagDatum07.10.2011 11:05
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Freitag, 07.10.2011

    Vertrauen

    Stellen sie sich vor, sie wären damals dabei gewesen. Sie hätten mit im Boot gesessen, mitten auf dem See, auf dem Jesus plötzlich übers Wasser daher gelaufen kommt. Sie hätten gedacht: Wach ich oder träum ich? Sie hätten vielleicht einen Trick vermutet und nach Sandbänken oder Steinen im Wasser gesucht. Oder hätten sie gedacht: Jesus ist doch immer für eine Überraschung gut.

    Oder wären sie eher der Petrus-Typ? Der meldet sich gleich mit wilden Winken und rief: "Hier. Ich auch! Ruf mich zu dir. Ich will auch Wasser-Jogger werden!" Jesus tat's und rief. Und Petrus trat aufs Wasser und es ging! Tja: "Wer auf dem Wasser laufen will, muss zuvor das Boot verlassen! Und dazu gehört eine Menge Vertrauen und Mut. Einfach mal etwas Neues wagen, Christ sein ausprobieren im Alltag zum Beispiel und nicht nur am Sonntag hinter dicken Kirchenmauern inmitten von Gleichgesinnten still im Kirchenschiff sitzen. Bleiben wir im Boot oder wagen wir etwas für unseren Glauben. Vielleicht ist das die Mehrheit. Wie damals auf dem See wagt es nur einer, die anderen zehn bleiben sitzen, aus Angst, nasse Füße zu bekommen.

    Der Wasserläufer Petrus ist für mich ein starkes Bild für den Glauben. "Wer auf dem Wasser laufen will, muss zuvor das Boot verlassen!" Aber ich will nicht verheimlichen: Der gute Petrus geht nach ein paar Metern baden. Er hatte den Blickkontakt mit Jesus, der ihn gerufen oder sagen wir auch berufen hatte, abgebrochen. Doch Jesus ergreift die Hand des Petrus und hält ihn, er lässt Petrus nicht untergehen. So ist Jesus. Er lässt keinen untergehen. Aber das kann nur erleben, wer es wagt und den Fuß aus dem Boot setzt. Stellen wir uns vor, wir wären damals dabei gewesen. Hätten wir das Boot verlassen oder wären wir im Boot sitzen geblieben als Beobachter der Szene? Wie heißt es in einem bekannten neuen Kirchenlied: Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt. Er selbst kommt uns entgegen, die Zukunft ist sein Land. Liebe Hörer! Vertrauen wir!

    Pfarrer Bernd Richter

  • Willkommen im LebenDatum04.09.2011 17:31
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Hallo, liebe Edith, schön Dich hier zu sehen. Ich schicke Dir noch ein paar Bilder vom Fantreffen. Nun kann ich nur hoffen, dass es Dir hier im Forum gefällt. Vielleicht magst Du auch mal etwas schreiben, es ist aber kein Muss. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß, beim Stöbern und Lesen. Vielleicht findest Du hier auch etwas Interessantes über Hanne, was Du noch nicht wusstest.

  • Worte für den TagDatum12.08.2011 09:34
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Freitag, 12.08.2011: "Geschwisterrivalität"

    Heimlich nannte er ihn den "Herrn Major". Die Art, wie "zackig" sein großer Bruder den Tee trank, die Selbstverständlichkeit, mit der er das größere Zimmer für sich beanspruchte und die Geradlinigkeit, mit der er lernte und Medizin studierte - all das ärgerte Thomas Hax-Schoppenhorst plötzlich. "Jahrelang war er für mich das kaum hinterfragte Vorbild gewesen", erzählte der 55-jährige Pädagoge. "Aber als wir beide studierten, kamen Gefühle von Unterlegenheit und Neid in mir hoch."

    Emotionen, die sich der Mann lange nicht erlaubte. Er hatte sich mit seiner Rolle als kleiner Bruder in der Familie abgefunden. Seine Gefühle irritierten ihn und waren der Beginn der Auseinandersetzung mit dem Thema "Geschwisterbeziehung".

    Bevorzugung und Benachteiligung sind Ursache für Rivalität, die von den Eltern bei ihren Kindern häufig nicht wahrgenommen oder hilflos verdrängt werden.

    Beispiele für die Rivalität zwischen Geschwistern finden sich schon in der Bibel. Da erschlägt Kain aus Eifersucht seinen Bruder Abel. Jakob betrügt seinen Bruder um das Erstgeburtsrecht und Josef, der Jüngste und Liebling des Vaters, wird von seinen neidischen Brüdern in die Sklaverei verkauft. Aber auch in anderen Werken, wie den Märchen finden sich solche Beispiele.

    Die Josefs Geschichte zeigt auf, wie Geschwister ein Miteinander finden können. Erst das Eingeständnis der eigenen Fehler und Gefühle des Jüngsten, verbunden mit der Bitte an Gott um Versöhnung, eröffnet den Brüdern einen Weg zueinander.

    Der Pädagoge, Hax-Schoppenhorst, sieht das ähnlich, denn am Anfang steht die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen. "Neid hat immer mit Unzufriedenheit zu tun … ich muss mich also fragen, was ich in meinem Leben tun kann, um zufriedener zu werden …“.

    Heute, so schreibt er, kann er gelassener auf Familienfeiern auftreten. Weil er seinem Bruder sehr ähnlich sehe, wird er manchmal mit ihm verwechselt.

    "Sobald die liebe Verwandtschaft merkt, dass ich ihnen bei medizinischen Problemen nicht helfen kann, verliert sie das Interesse an mir." Früher sei er gekränkt gewesen, heute überlasse er gern seinem Bruder die private Sprechstunde.


    Pfarrer Andreas Beuchel

  • Collagen mit HanneDatum11.08.2011 10:35
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

  • Worte für den TagDatum11.08.2011 10:16
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Donnerstag, 11.08.2011: "Ruhe muss man aushalten können ..."

    Immer wieder laden Klöster und Begegnungsstätten der Kirchen zu so genannten "Einkehrwochen" ein. Man lebt da zwar in Gemeinschaft, aber doch jeder für sich und dazu noch schweigend. Die einzigen gemeinsamen Tätigkeiten sind oft nur die drei Tagzeitengebete und vielleicht die Mahlzeiten, zwischendurch ist jeder mit sich allein. Handys, Computer, Radio, sind an diesen Orten verboten und einen Fernseher gibt es auch nicht.

    Als Faustregel zu Beginn dieser Zeit wird empfohlen "Man soll das lassen, was zur Zerstreuung führt und das tun, was zur Sammlung hilft.", z.B. durch Beten und Spazieren gehen.

    Diese radikale Stille kann allerdings auch problematisch werden, nämlich dann wenn jemand allzu viel beruflichen Druck oder familiären Ballast mitbringt. Das alles meldet sich in dieser Zeit, kommt an die Oberfläche und muss erst mal ausgehalten werden. Oft dauert es einfach ein paar Tage, bis ein Mensch von 100 auf Null heruntergeschaltet hat.

    "Der Geist wird klarer", so beschreiben viele ihre Erfahrung nach der Einkehrzeit, weil auf Bücher, Nachrichten und Filme verzichtet wurde. Das Gehirn hat es nötig, einmal nichts zu tun - dann bekommt es die besten Gedanken.

    Manche suchen in dieser Zeit bewusst auch nach Gott.
    "Man sollte die Erwartung loslassen. Wenn ich keine habe, werde ich auch nicht enttäuscht.", geben manche Veranstalter zu bedenken. Es ist eine Art von Ohmacht, die Menschen aushalten müssen: Eine Gottesbegegnung lässt sich trotz intensiver Gebete und gregorianischer Psalmgesänge nicht so einfach herstellen. Auch für Glaubende ist das oft schwer zu begreifen, weil Gott sich nicht von uns so einfach festlegen lässt.

    Auch wenn sich nicht jeder in ein Kloster zurückziehen will oder kann, Ruhe brauchen wir alle. Vielleicht hilft es, einmal am Tag einen stillen Raum oder Ort zu suchen. Das kann eine Kirche, ein Wohnzimmer oder auch eine Bank in einem Park oder Garten sein, um dort den Kopf wieder frei zu bekommen und manches klarer zu sehen.


    Pfarrer Andreas Beuchel

  • Collagen mit HanneDatum10.08.2011 08:15
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

  • Worte für den TagDatum10.08.2011 08:12
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Mittwoch, 10.08.2011: "Reden und Zuhören"

    Meine Nachbarin kommt vorbei und fragt: "Wie war es?" Ich freue mich über ihr Interesse und weil er wirklich schön war - der Urlaub. Gerade will ich erzählen, von den Bergen und Städten. Da sagt sie schon: "Ich habe auch etwas Tolles erlebt." Und dann erzählt und erzählt und erzählt die Mitte Fünfzigerin.

    Ähnliches empfinde ich bei der Frage "Wie geht es dir?" Sie klingen zunächst wie eine Einladung, der andere will mir zuhören, ist aber doch oft nicht mehr als ein freundlicher Gruß.

    Wie gut tut es dagegen, wenn Menschen einem wirklich zuhören können.

    In diesem Moment fühlen wir uns ernst- und angenommen. Allerdings sie werden nur das erfahren, was wir bereit sind von uns zu erzählen bzw. preiszugeben. Das setzt Vertrauen voraus.
    Verstehen und Verstanden werden ist eine wichtige Erfahrung, die aus Einsamkeit und Isolation herausführt und gemeinsames Leben erst ermöglicht. Es ist schön, wenn jemand sagt: Komm, erzähle! Und es dann zu einem Gespräch kommt mit wechselseitigem Reden und Hören.

    Das kann ich auch im Gespräch mit Gott - im Gebet erleben. Ich glaube, dass Gott mir zuhört. Das heißt: Ich kann ihm alles erzählen. Gott hört aber auch anders. Er hört auch das was ich nicht, noch nicht sagen, zeigen kann. Auch nicht mir selbst.
    "Gott weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ein Wort dafür findet" (Matth. 6,8), sagt Jesus einmal. Seine Freunde beschäftigte auch die Frage nach dem Gespräch mit Gott. Und Jesus gab ihnen ein Gebet mit auf den Weg - das "Vaterunser". Viele kennen es auch heute und sprechen die Worte jeden Abend, weil sie darin Ruhe und Besinnung finden.

    Gespräch mit Gott muss nicht nur Erzählen - es kann auch ein Hören z.B. auf mein Inneres sein. Das macht mir Mut in Ruhe seine Nähe zu suchen, gerade dann, wenn mir wirklich einmal die Worte fehlen und ich nicht weiß, was ich ihm sagen soll!

    Pfarrer Andreas Beuchel

  • Worte für den TagDatum09.08.2011 09:58
    Foren-Beitrag von Elli im Thema

    Dienstag, 09.08.2011: "Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen"

    Jedes Jahr in den Sommermonaten, wenn viele zum Baden gehen und nackte oder halbnackte Körper zu sehen sind, ist es wieder Thema in Sendungen und Zeitschriften "Unser Körper und die ideale Figur". Dann werden Vorschläge gemacht, wie wir mit der richtigen Diät und bewusstem Essen unser "Traumgewicht" finden können. Und immer wieder ist da auch zu erfahren, dass wir zu hastig unsere Nahrung aufnehmen. Die Angebote schnell mal eine Bratwurst, einen Döner oder ein Stück Kuchen auf der Hand im Vorbeigehen zu essen, sind ja auch verlockend.

    In der Bibel ist häufig auch vom Essen die Rede. In vielen Geschichten, die von Jesus erzählt werden, sitzt er mit anderen bei Mahlzeiten zusammen und erzählte von Gott. Er vermehrt den Wein etwa bei Hochzeit zu Kanaan, als die Gastgeber fürchten müssen, ihre Gäste nicht ausreichend versorgen zu können. Er macht aus wenigen Broten und Fischen eine Mahlzeit für mehrere Tausend Menschen.

    Die Speiseregeln für die Juden wiederum sind im alten Testament sehr strikt festgelegt. So ist etwa die Trennung von Milch und Fleisch vorgeschrieben und es gibt eine Liste, welches Fleisch gegessen werden darf und welches nicht. Christliche Essensregeln, wie etwa die am Gründonnerstag, Karfreitag oder zu Weihnachten sind oft von familiären Traditionen und regionalen Besonderheiten bestimmt.

    Das Essen mehr ist als nur Nahrungsaufnahme ist uns bewusst und das es "Leib und Seele" zusammenhält, weiß schon der Volksmund.

    Im Sinne Jesu sollten wir uns wieder mehr Zeit für das gemeinsame Essen nehmen.

    Denn an einem Tisch bei einer liebevoll zubereiteten Mahlzeit gibt es meist gute Gespräche. Wir tauschen uns aus und erfahren etwas von Gedanken und Gefühlen unser Gesprächpartner (Tischgenossen). Manchmal haben wir auch einen Kloß im Hals. Dann bekommen wir nichts runter, weil unsere Seele durch eine schwierige Entscheidung, eine Krankheit oder den Tod eines lieben Menschen belastet ist.

    Wenn uns in solchen Momenten einer sagt, komm iss einen Happen oder trink einen Schluck, ich höre dir zu oder schweige mit dir, dann dient es wirklich dem Leib und der Seele.

    Pfarrer Andreas Beuchel

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